2 Tage, 3 Bundesländer, 625 km Österreich
Route:
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Von Leibnitz aus startete unsere Reise Richtung Gleinstätten, durch das Sulmtal hinauf zur Weinebene. Ohne festen Plan, aber mit der Krakauebene als Ziel, genossen wir die schöne Steiermark. Erstes Ziel war ein Kaffee am Schistüberl auf der Weinebene.
Leider war das Gasthaus geschlossen, so ging es weiter Richtung Kärnten. Unser Maskottchen, der Brunnbär, begleitete uns natürlich auf dem Top-Case. Nach einem Tankstopp in St. Leonhard erreichten wir das Klippitzthörl, wo ebenfalls Ruhetag herrschte.

Viele Gasthäuser entlang der Strecke hatten Ruhetag oder waren geschlossen, sodass wir bis Neumarkt fahren mussten, um endlich gegen 11 Uhr zu „frühstücken“. Das Pariser Schnitzel beim Imbiss Hilde schmeckte vorzüglich.
Weiter ging es Richtung Krakauebene bzw. Krakaudorf. Die Gegend war zwar schön, aber nicht schön genug, um dort zu bleiben. Vorbei am Prebernsee, den wir für einen traumhaften Spaziergang umrundeten, fuhren wir weiter nach Tamsweg.






Dort legten wir eine Kaffeepause ein, um unser Ziel für den Abend festzulegen. Eigentlich hatte ich Lust auf einen Kärntner See, aber das Wetter im Süden sah für den nächsten Tag schlecht aus.
Also fuhren wir weiter nördlich Richtung Aussee über die schöne Strecke Obertauern, Schladming und Bad Mitterndorf. Beim Jufa Hotel fanden wir ein günstiges Zimmer mit Frühstück und legten nach 279 km das Motorrad still, um auf Pedes-Antrieb umzusteigen.
Ein Spaziergang durch den netten, aber nicht besonders beeindruckenden Ort Bad Aussee folgte. Auf einer Terrasse beim Café Wiedleite genossen wir die Abendsonne, bevor es nach einer Pizza zurück ins Hotel ging.
Das Frühstück im Jufa war okay, aber nichts Besonderes, für einen Tag Aufenthalt aber ausreichend. Am nächsten Morgen startete ich einen Drohnenflug, wobei ich Konkurrenz von einem chinesischen Herrn bekam.









Nach dem Frühstück ging es Richtung Altaussee, das uns schon besser gefiel. Schöne alte Häuser, der See in den Bergen eingebettet, die alten Bootshäuser – ein Traum.







Noch besser gefiel es uns am Grundlsee und am Toplitzsee. Viel Natur, schöne Panoramen, ein Bootsverleih – einfach perfekt. Nach einem Spaziergang zum Toplitzsee besichtigten wir noch den kleinen Campingplatz am Grundlsee und füllten unseren Elektrolyt-Speicher auf.











Mit Traumwetter und angenehmen Temperaturen fuhren wir über Liezen, Trieben und den Hohen Tauern Richtung Judenburg. Leider fielen die Temperaturen umso mehr, je näher wir Judenburg kamen.
Auf dem Weg zum Gaberl wurde es noch kälter, kurz vor der Passhöhe fuhren wir in den Nebel, der die Sicht auf maximal 10 Meter reduzierte, was mit dem Motorrad ziemlich nervig war.


Trotzdem kehrten wir ein, um uns aufzuwärmen (es hatte 8°C), bevor wir Richtung Leibnitz fuhren und beim Milano Grande den Tag ausklingen ließen.
Fazit:
Die Motorradtour durch die Steiermark bot eine abwechslungsreiche Mischung aus kurvigen Strecken, atemberaubender Landschaft und gemütlichen Zwischenstopps.
Besonders beeindruckt haben die Seen im Salzkammergut, während die Krakauebene nicht den Erwartungen entsprach.
Wetterumschwünge und geschlossene Gasthäuser sorgten für kleine Herausforderungen, taten dem Fahrspaß aber keinen Abbruch.
Links:
- Hildes Pub
- Gambswirt
- Prebersee
- Jufa Badaussee
- Cafe Wiedleite
- Pizzeria Elites
- Altaussee
- Grundlsee (See), Toplitzsee
- Eck am See
- Gaberlhaus
- Pizzeria Milano