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Auszeit am See (am Pirkorfer See Teil 1)

Klar, der Pirkdorfer See ist vielleicht kein Luxus-Resort, aber genau das macht seinen Charme aus! Hier zählen Natürlichkeit, eine unkomplizierte Atmosphäre und herzliche Gastfreundschaft. Und gastfreundlich sind sie wirklich, vom Empfang bis zu den Damen im Service. Also, wenn ihr mal eine Auszeit vom Alltag braucht und euch nach einem entspannten Wochenende in der Natur sehnt, dann packt eure sieben Sachen und fahrt zum Pirkdorfer See. Ihr werdet es nicht bereuen!

Wir machen das schon seit etwa 5 Jahren immer wieder, weil er nah genug für ein paar Tage ist und weit genug weg, um dem Alltag zu entfliehen. Und was macht man den ganzen Tag? Nun, zuerst natürlich ein Sprung in den herrlich erfrischenden See! Das Wasser ist klar und lädt zum Schwimmen, Plantschen und einfach nur Dahintreiben ein. Wer es aktiver mag, kann sich (in der Saison) ein Tretboot schnappen oder die Gegend auf dem SUP erkunden. Aber im Mai ist es noch herrlich ruhig und nicht überfüllt wie im Sommer.

Aber vielleicht ist es jetzt ja besser, da die ganzen Dauercampingplätze entfernt wurden und zumindest vorerst von richtigen Campern genutzt werden können. Die Narben der Dauercamper sieht man schön aus der Luft.

Am ersten Tag treffen wir auch Armin, einen unserer ältesten Freunde, und genießen den Nachmittag am Seerestaurant. Wir haben einen warmen, sonnigen, schönen ersten Mai Feiertag.

Aber auch abseits des Wassers wird es nicht langweilig. Herrliche Radwege schlängeln sich durch die sanften Hügel zu den verschiedenen Kärntner Seen und bieten atemberaubende Ausblicke. Es gibt auch 3D-Bogenparcours in der Nähe, wobei uns die Bogenflüsterei beim Hemmaberg besser gefällt. Der Parcours beim Platz war bei unserem letzten Besuch schlecht abgesichert, sodass wir einige Pfeile verloren haben. Aber dieses Mal fahren wir eher mit dem Rad. Unser Ziel am 2. Mai ist der Klopeiner See. Auch dort ist es um diese Zeit noch recht ruhig, deshalb passt es für uns ganz gut. Aber wir nehmen (unfreiwillig) nicht den direkten Weg, sondern verfahren uns irgendwo bei Eberndorf, sodass wir in Völkermarkt landen. Aber in dem Fall ist wirklich der Weg das Ziel. Nach einer kurzen Orientierungspause bei der Stauseebrücke fahren wir am Stausee entlang. Vorbei auch an der Burg Neudenstein, auch das „Schwarze Schloss“ genannt. Die dunklen Mauern, die sich zwischen dem satten Grün der Bäume hervorheben, verleihen ihr etwas Geheimnisvolles, fast ein bisschen Melancholisches.

Die Lage hoch über Völkermarkt in Kärnten muss einst strategisch ungemein wertvoll gewesen sein. Von hier oben hatte man sicher einen weiten Blick über das Land.

Weiter geht es dem Ufer entlang, vorbei an Fischern und der schönen Natur. Bevor wir bei Seidendorf wieder die Drau queren und dann doch noch zum Nordufer (über Stein und den Kleinsee) des Klopeiner Sees kommen. Hier genießen wir mal ein kühles Elektrolytgetränk und chillen am See. Die beiden (ungarischen?) jungen Betreiber des Strandbad-Buffets sind sehr freundlich und höflich, sodass dieser Stopp doppelt Spaß macht.

Dann geht es zurück an den Pirkdorfer See, wo wir am Wohnwagen selbst kochen und den Sonnenuntergang in der ersten Reihe genießen.

So merke jetzt, dass es für einen Beitrag dann doch recht viel wird, deshalb mehr im zweiten Teil.




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