Servus! Den Tag starten wir heute ganz entspannt bei einem feinen Frühstück in unserem Hotel. Ein bisserl überrascht waren wir beide dann doch: Wir dachten eigentlich, das Frühstück sei im Preis inbegriffen, dabei haben wir es bei der Buchung selbst so ausgewählt. Egal – das Buffet ist wirklich gut und im Garten zu sitzen, ist bei der morgendlichen Ruhe einfach herrlich. So lässt sich ein Bangkok Abenteuer doch am besten beginnen.


Das Bangkok Abenteuer führt uns in den Benchakitti Park
Nach der Stärkung hat es uns zum Benchakitti Park verschlagen. Eigentlich wollten wir die berühmten Warane beobachten, aber die haben um diese Zeit wohl noch geschlafen . Obwohl es um 10 Uhr morgens schon ordentlich runterbrennt, ist der Spaziergang durch die Anlage echt angenehm. Wusstest du eigentlich, dass dieser Park auf dem ehemaligen Gelände einer Tabakfabrik entstanden ist? Heute ist es eine wunderschöne, renaturierte Sumpflandschaft, die wie ein Schwamm für die Stadt fungiert. Man wandert über moderne Stege direkt durch das Schilf und die Feuchtgebiete. Die Symmetrie der Wege im Kontrast zur wilden Natur ist beeindruckend, und im Hintergrund ragen die gläsernen Skylines von Bangkok in den Himmel – ein tolles Fotomotiv! Der See schaut zwar nett aus, aber zum Schwimmen ist er eher nichts, da bleib wir doch lieber beim Anschauen.









Mittags sind wir dann erst mal zurück ins Hotel. Eine Runde im Pool abtauchen und ein kühles Bierchen genießen – das ist bei der Hitze genau das Richtige. Da ist Luxus denn wir uns gönnen!




Verirrt in den Gassen von Chinatown
Später stand Chinatown auf dem Plan. Aber ich sag’s euch: Ohne Internet ist das navigieren in diesem Labyrinth aus engen Gassen eine echte Herausforderung. Wir sind zwischen dampfenden Suppenküchen und winzigen Läden herumgeirrt, haben die richtige Ecke aber nicht so wirklich gefunden. Hartes Licht fiel in die schmalen Durchgänge, überall roch es nach Gewürzen und Gebratenem, aber die Orientierung war weg. Zwischendurch immer wieder Tempel und Schreine. Zwischendurch Mango und dazu eine Kokosnuss, waren herrlich. Eigentlich wollten wir weiter zum „Asiatique the Riverfront“, aber in der Rushhour haben wir den Überblick bei der Metro und den Bahnen komplett verloren. Mit fast 25.000 Schritten in den Beinen und im allgemeinen Chaos hatten wir dann irgendwann keine Lust mehr, die richtige zu suchen.































Also Planänderung: Richtung Hotel. Und da ist uns dieser Street Food Markt wieder eingefallen, den wir heute früh schon im Vorbeigehen gesehen hatten. Da eine Biopause eh schon überfällig war, wollten wir nur kurz reinschauen. Ein Glücksgriff! Sogar die WCs sind dort sauber und ordentlich – das ist in Bangkok ja auch bisserl was wert. Also rein ins Getümmel!










Die Auswahl an thailändischen Spezialitäten, Grillsachen und Kuriositäten ist gewaltig. Die Atmosphäre ist super locker, die Musik – feine 80er-Jahre Hits – ist zwar laut, aber dort, wo wir sitzen, passt das genau. Brigitte hat sich für einen klassischen gebratenen Reis entschieden, und ich hab mir Squids mit Pommes gegönnt. Auch die Frühlingsrollen als Vorspeise waren absolute Spitzenqualität. Letztendlich sind wir fast drei Stunden dort hängengeblieben. Wir kommen sicher noch mal her, das war’s wert!
Jetzt sind wir aber doch zurück im Hotel. Der Pool hat nur bis 22 Uhr offen, und wir wollten unbedingt noch einen Absacker trinken und die beleuchtete Skyline genießen. Erst unter der Dusche merkt man, wie nötig man sie hat – wir waren komplett durchgeschwitzt und voll mit dem Staub der Straßen. Jetzt ist es 22:30 Uhr, wir sitzen noch immer am Pool bei sicher 30 Grad Außentemperatur. Herrlich! Und das Beste: Wir haben uns jetzt Internet für morgen besorgt. Ohne ist es wirklich verdammt schwierig, die Öffis zu koordinieren. Da schaust, morgen läuft’s dann hoffentlich flüssiger!








Habt ihr euch auch schon mal so richtig in einer fremden Stadt verlaufen und dabei einen echten Geheimtipp entdeckt?

