First Night in Bangkok

First Night in Bangkok

Setz dich her, schenk dir ein Bier ein. Bevor wir über die Tempel und das Licht in Thailand reden, muss ich dir von der Anreise erzählen. Unsere Rundreise startete nämlich nicht im Flieger, sondern mit dem gewohnten Klassiker: mit dem Zug nach Wien. Eigentlich sollte es von Leibnitz entspannt mit der ÖBB nach Wien gehen. Aber leider, Verspätung in Leibnitz, in Graz war schon wieder Chaos. Verspätung, eine alte Ganitur statt des Schnellzugs und der Direktzug zum Flughafen wurde natürlich gestrichen. Also ungeplanter Umstieg am Hauptbahnhof Wien. Dafür hatten wir nette Gesellschaft von Leibnitz bis Feldkirchen. Freunde auf Ihrem Weg zum Theaterstück, verkürzten die Wartezeit. Mit 45 Minuten Verspätung sind wir am Flughafen gelandet – bisserl verschwitzt, aber bereit.

Übrigens, hast du schon mein neues Homepage-Design gesehen? Ich hab bisserl an den Design geändert, und das Theme geändert, damit die Blogs besser wirken. Schau’s dir mal an und sag mir, wie es dir gefällt.

Bevor es mit der Austrian Richtung Asien ging, gab es noch eine Stärkung: ein Zwickl und eine Semmel mit Leberkäse. Spannend war die Flugroute – wegen der Spannungen zwischen den USA und dem Iran mussten wir ein bisserl ausweichen. Der Flug an sich war anstrengend, aber ruhig.

Ankunft am Suvarnabhumi Airport um 13 Uhr Ortszeit. Wer diesen Flughafen kennt, weiß: Das ist eine architektonische Meisterleistung aus Glas und Stahl, aber die Logistik ist manchmal ein bisserl „konfuss“. Wir haben die richtige Bahn zum Hotel nicht auf Anhieb gefunden. Und mehr noch raus aus der Bahn, rein in die Metro und trotzdem falsche Station erwischt. Dann kam der Moment, den du in keinem Reiseführer als „seriös“ findest: Weil gar nichts mehr ging, haben wir uns mit drei Koffern auf zwei Mopeds geschmissen. Vorne eine Koffer, der Fahrer, hinten wir und dazwischen noch ein Koffer. Eine abenteuerliche Fahrt durch den thailändischen Verkehr – wir waren total überrascht! Aber wir sind angekommen. Bildmaterial gibt es nur von den Fahrern, ich war zu perplex von der Situation um während der Fahrt zu Filmen oder fotografieren.

Nach dem Frischmachen im Hotel ging es direkt raus. Wir sind hier im Viertel rund um die Sukhumvit gelandet. Ein bisserl Geschichte am Rande: Das Viertel hat sich von einer Sumpflandschaft zu einem der dichtesten Geschäftszentren der Welt entwickelt. Heute dominieren hier Neonreklamen und die harte Symmetrie der Wolkenkratzer.

Location-Tipp: Die Bar „Hemingway“. Tolle Atmosphäre, eine DJane, die wirklich feinen Sound auflegt und keine Touristen-Abzocke.

Atmosphäre: Wir sind hier in der Nähe des Rotlichtviertel gelandet. Die ersten „Damen der Nacht“ sind schon unterwegs. Viele Straßenverkäufer, TukTuks und Keiler für die Restaurants. Man muss es nehmen, wie es ist – das ist das echte Bangkok, ungeschminkt und laut. Aber alles freundlich.

Essen waren wir in der Nähe des Hotels, im Det.5. Sehr interessant und hoffentlich authentisch. Hotel ist bis jetzt auch recht ok, angenehmes Zimmer, gekühlt, nur der Pool ist kleiner als erwartet.

Fotografie: Die Skyline von der Pool-Bar aus ist der Wahnsinn. Morgen muss ich mit der Sony fotografieren, für den Anfang Handyfotos.

Damit die Bilder auf der neuen Seite auch ordentlich knallen, hab ich diesmal ein bisserl aufgerüstet. Neben der Alpha 7IV hab ich das Sigma 20-200mm für die Flexibilität dabei und die Hover Air X1 Pro für ein paar schnelle Luftaufnahmen. Für die schnellen Momente muss der DJI Osmo 360 herhalten. Das harte Mittagslicht hier ist eine Herausforderung, aber die Blaue Stunde über den Dächern entschädigt für alles.

Fazit vom ersten Tag: Bangkok ist laut, stinkt bisserl, ist aber unglaublich lebendig. Morgen schauen wir uns die Sehenswürdigkeiten an, wenn das Licht noch weich ist. Was sagst du zum neuen Design der Seite – passt das so für dich oder ist es zu viel des Guten?

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